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So funktioniert das Trek Cyclocross Collective

Trek sponsert nicht nur sein World Tour Straßenradteam, ein MTB-Team und Triathleten von Weltrang, sondern ist auch in vielen anderen Programmen aktiv. Ein...

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Professionelle Unterstützung für Amateure

Santini: Cyclocross Collective fördert unabhängige Spitzenfahrer aus lokalem und regionalem Umfeld und ist damit ein ungewöhnliches Projekt für eine Marke von Weltrang. Es handelt sich weder um ein Profi-Team noch um einen Club. Was genau bedeutet dieses Programm denn für Trek?

Scott Daubert (Trek): Der Hauptgrund für das Projekt liegt in der Verbindung des lokalen Cyclocross-Helden mit dem lokalen Händler. Der kann dann mit dem Fahrer gewissermaßen machen, was der möchte. Das Geschäft erhält die direkte Verbindung zu einem Fahrer, welcher für höhere Bekanntheit des Trek-Produkts sorgt, das im Geschäft angeboten wird. Der Radfahrer ist geschult, was sein eigenes Equipment betrifft, und wird in allen technischen Entwicklungen auf dem Laufenden gehalten. Er kann dann Schulen besuchen, Workshops abhalten, ein Rennen auf lokalem Niveau promoten helfen oder durchaus auch mal mit Tipps und Ratschlägen im Geschäft vorbeischauen, wenn sich Leute gerade ihr neues Bike aussuchen.

SMS: Handelt es sich deiner Meinung nach mehr um ein Ambassador-Programm oder um ein Team?

Scott Daubert:Es ist hauptsächlich ein Ambassador-Programm. So beschreibe ich es jedenfalls immer, wenn ich mit unseren Sponsoren spreche, mit SRAM, Challenges Tires oder wem auch immer. Im Team sind jede Menge echt schnelle Fahrer, die sich total für Rennen begeistern. Wir könnten vermutlich sogar noch höhere Ziele anstreben, denn wir machen einen gut organisierten Eindruck, haben eine ziemlich homogene Fahrergruppe, die alle echtes Talent mitbringen. Aber in Wirklichkeit sind wir ein Amateur-Programm, bei dem Leute mitfahren, die einfach am allerliebsten auf dem Sattel ihres Bikes sitzen.

SMS: Ist es auch ein Ziel von Trek, guten Sportlern auf regionaler Ebene mit Support zu helfen, den sie sonst nicht erhalten könnten?

Scott Daubert: Absolut. Das Programm fördert regionale Fahrer seit etwa 2012. Matt Shriver (ein Trek-Mitarbeiter, der später technischer Direktor des Teams Trek Segafredo Word Tour wurde) hat das Programm ins Leben gerufen. Damals, wie gesagt, war es ein Projekt zu Förderung regionaler Sportler. Später hat es sich zu einem Programm weiterentwickelt, das einen Mehrwert schafft, das Publikum an unsere Geschäfte bindet und der Marke Trek Sichtbarkeit verleiht.

SMS:Wie viele Fahrer gehören zum Team?

Scott Daubert:Normalerweise habe ich genügend Budget für ca. 15 regionale Sportler, und wir konzentrieren uns auf die Cyclocross-Veranstaltungen. Das Team besteht aus Männern und Frauen, Erwachsenen und Jugendlichen. Wir hatten auch schon einen 58jährigen Sportler im Team und ganz junge Fahrerinnen.

SMS: Was hat euch dazu bewegt, bei dem Programm mitzumachen?

Tricia Fleischerdie Elite-Master-Fahrerin mit mehreren Top-Ten-Platzierungen bei UCI-Rennen, 14 Siegen auf Elite-Level bei lokalen Rennen und einem nationalen Titel der Master-Frauen Over 40 2019 ist in ihrem zweiten Jahr beim COLLECTIVE dabei): Ich komme aus dem Mittleren Westen und mein allererstes Fahrrad war ein Trek. Die Marke und ihre unternehmerische Mission lagen mir daher immer am Herzen. Ich habe auch schon als „Frauen-Supporterin“ für Trek gearbeitet, mit dem Ziel, mehr Frauen für das Radfahren zu begeistern. Ich fühlte mich daher wirklich geehrt, als ich zum Trek Cyclocross Collective eingeladen wurde.

David Hildebrand, Jr. (Hildebrand ist bereits im dritten Jahr Mitglied des Trek Cyclocross Collective. Er gehört seit 2008 zu den Cyclocross-Mastern. Bei den Nationalen Meisterschaften der USA 2017 wurde er Vierter. 2018 nahm er an den CX-Weltmeisterschaften im belgischen Mol teil): Trek ist mir vertraut, seit ich mit meinem Fahrradgeschäft als Straßenradsport-Ambassador für die Marke fungierte. Ich habe selbst erlebt, wie Trek seine Geschäfte, Clubs und lokale Gemeinschaften unterstützt. Das Trek Collective habe ich gleich in seinen Anfangstagen kennengelernt, als die Fahrer sportlich in New England unterwegs waren, und ich feststellen konnte, dass sie jederzeit ansprechbar waren. In Belgien während der WM habe ich dann auch erlebt, wieviel Spaß die Fahrer im Sattel hatten, wie sie sich gegenseitig herausforderten und sich halfen, um das beste Ergebnis zu erzielen. Das war etwas, bei dem ich auch dabei sein wollte, denn ich dachte mir, dass das Ganze hervorragend zu dem passen würde, was ich selbst schon in meinem lokalen Umfeld für den Sport tat.

So fand die Gang zusammen

SMS: Wie unterstützt das Programm die Sportler?

Tricia Fleischer: Der Team-Support lässt sich überhaupt nicht in Geldwerten ausdrücken. Unser Team ist ja über die ganze Welt verstreut, weshalb ich bei lokalen Rennen oft allein oder zusammen mit meinem Mann antrete. Als einzige Fahrerin aus dem amerikanischen Nordwesten trainiere ich meistens zusammen mit einem anderen Team. Das Tolle an unserem Team ist, dass wir bei unseren Touren quer durchs Land zu den UCI-Rennen oft auf die anderen Trek-Fahrer zählen können. Bei den Nationalen Meisterschaften 2019 habe ich erlebt, wie unglaublich glücklich wir uns schätzen können, den Support von Scott und Trek zu haben. Die Unterstützung durch Scott, Tom und Josh war echt professionell, denn die Jungs arbeiten ja auch mit echten Profis zusammen! Bei Wettkämpfen gibt es immer einen gewissen Stress und eine Unruhe, und wenn du dann Leute hast, die dir helfen, diesen Stress zu bekämpfen, damit du dich voll auf das Rennen konzentrieren kannst, dann macht das wirklich was aus. Ich weiß nicht, ob ich damals ohne diese Unterstützung erreicht hätte, was ich erreicht habe.

David Hildebrand Jr.: Das wichtigste ist das Team, sind die Leute. Jeder hilft dem anderen dabei, sein Maximum zu geben. Vor dem Rennen, während des Rennens und nach dem Rennen. Bei großen Wettkämpfen haben wir außerdem einen Ort, an dem wir an unseren Bikes arbeiten können, sie reparieren und sie in optimale Rennform bringen können. Im Team spüre ich, Teil von etwas Großem zu sein, das über mich selbst weit hinausgeht. Es ist ein großartiges Projekt und was noch wichtiger ist: Ganz unabhängig vom Ergebnis haben wir immer echt viel Spaß und viel zu lachen.

SMS: Was wird von den Teammitglieder erwartet, was tragen sie zum Ganzen bei?

Scott Daubert: Wir fordern alle dazu auf, an unserem jährlichen Trek-Cyclocross-Event teilzunehmen (das ist ein Wochenende mit Cyclocross-Rennen in unserem Unternehmenssitz in Waterloo, Wisconsin, das in einem UCI-Worldcup-Rennen gipfelt). Dieses Rennen findet normalerweise zu Beginn der Saison statt. Wir verbringen Zeit zusammen und halten eine Art personalisierten Workshop für das Team mit Blick auf die kommenden Rennen ab. In unserer Gruppe sind alle mit so viel Begeisterung dabei, dass wir uns oft auch bei den Nationalen Meisterschaften sehen. Die Fahrer bitten wir außerdem darum, als aktive Ambassadors in ihrem lokalen Umfeld aufzutreten.

Tricia Fleischer: Weil ich erst mit 32 Jahren angefangen, Rennen zu fahren und vorher keine Radfahrerin war, habe ich erst sieben Saisons hinter mir und erinnere mich noch gut daran, wie es sich anfühlte, als Neuling in diesem Sport anzufangen. Ich helfe gerne Menschen, vor allem den Frauen beim Training. Es ist etwas Besonderes, wenn du mitbekommst, dass jemand bei einer Clinic ein Aha-Erlebnis hat. Und wenn du diesen Jemand dann bei einem lokalen Rennen wiedertriffst und er dir erzählt, dass das, was er damals begriffen und gelernt hat, ihm bei diesem Rennen zum Erfolg verholfen hat! Wenn die Saison losgeht, freue ich mich fast mehr auf unsere Clinics als auf die Rennen. Ich beantworte auch gerne Fragen zu meinen Fahrrädern und habe ganz sicher einige Menschen bei uns im Nordwesten dazu angeregt, unsere Leidenschaft zu teilen!

David Hildebrand Jr.:Ich bin sicher, dass die meisten von uns inzwischen fest in unserer Cyclocross-Gemeinschaft verwurzelt sind, die entsprechenden Aktivitäten betreiben und die lokalen Fahrradgeschäfte unterstützten. Nicht weil wir es müssten, sondern weil es uns Spaß macht, weil wir es tun wollen und weil es sich um unsere lokale Umgebung handelt. In meiner Region zum Beispiel arbeite ich mit meinen Freunden und mit Leuten aus anderen Clubs zusammen, die Nachwuchs-Rennen fördern und unterstützen. Bei lokalen Wettkämpfen fahre ich öfter mal Aufwärmrennen mit meinem 13jährigen Sohn und anderen Jungs und Mädchen in seinem Alter. Wir halten dann immer mal wieder an; ich zeige ihnen die Schlüsselstellen der Strecke und erkläre ihnen, wie sie diese angehen sollten. Wir sprechen über ihre Vorbereitung für das Rennen und wie sie die Strecke fahren sollten. Oft halten dann auch andere Fahrer an, wenn sie uns da stehen und sprechen sehen, und hören ebenfalls zu. Oft entsteht dann ganz spontan eine ganze Gruppe von interessierten Zuhörern und wir sprechen darüber, wie man am schnellsten und besten durch gewisse Abschnitte kommt. Wir reden über Fahrradgeschäfte und Rennstrategien, über Tricks und Tipps. Das ist für mich immer der allerschönste Part und bei jedem Rennen freue ich mich von Neuem darauf.

SMS: Scott, wie sehr hat COVID-19 das Programm in dieser Saison beeinflusst? Sind die Fahrer noch mit von der Partie? Posten sie noch auf Social Media und arbeiten sie mit den lokalen Fahrradgeschäften?

Scott Daubert: Zum Glück habe ich bislang von niemandem gehört, der wegen der Pandemie seinen Job verloren hätte. Alle hatten bisher einigermaßen Glück und konnten schlimmstenfalls von zuhause aus arbeiten. Wir haben glücklicherweise auch nicht gehört, dass jemand von irgendetwas vom Radfahren abgehalten würde. Aber niemand von den Leuten, die wir in Nordamerika unterstützen, hat bisher einen Wettkampf geplant. Momentan gibt es also keine Rennen. Aber wie ihr euch vorstellen könnt, gehen natürlich alle radfahren und machen das dann auch auf den Social Media publik. Das ist das Schöne, wenn du „Community Biker“ unterstützt.

Photo credits: BEN ELKINS

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Trek sponsert nicht nur sein World Tour Straßenradteam, ein MTB-Team und Triathleten von Weltrang, sondern ist auch in vielen anderen Programmen aktiv. Ein Beispiel dafür ist das Trek Cyclocross Collective, ein Club aus Elite- und Masterfahrern aus den ganzen USA. Das Programm bietet diesen Fahrern Support auf professionellem Niveau, fördert die Ausbreitung des Radsports und bringt Fahrer und Marken-Ambassadors mit Trek-Händlern und ihren Kunden in Kontakt. Um Genaueres über das Programm und die Details des Sponsorings zu erfahren, haben wir uns mit Scott Daubert, dem Programm-Manager, und den Fahrern Tricia Fleischer und David Hildebrand Jr. unterhalten.

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